Schweizerischer Nutzfahrzeugverband
Association suisse des transports routiers
Associazione svizzera dei trasportatori stradali
Sektion Ostschweiz / FL
Intro
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Herzlich Willkommen auf der Website der ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein
 

Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Verbandsarbeit ist die regionale Verankerung. Die ASTAG ist in der ganzen Schweiz vertreten. 18 Sektionen stellen die Interessensvertretung des Strassentransports in den Kantonen, Städten und Gemeinden sicher.
Die Sektionen pflegen den Kontakt mit den Behörden sowie der Politik und gewährleisten die Nähe zu den ASTAG-Mitgliedern. Die Delegierten der Sektionen treffen im Rahmen der jährlichen Delegiertenversammlung die wegweisenden Entscheidungen und gestalten somit die Zukunft der ASTAG und der Branche.

Mit rund 500 aktiven Mitgliedern aus den Kantonen Appenzell Inner- und Ausserhoden, St.Gallen, Thurgau und dem Fürstentum Liechtenstein sind wir eine der grössten Sektionen der ASTAG Schweiz.

Kontakt

Manuela Eberle
Verbandssekretärin

ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein
Oberer Graben 12
9001 St.Gallen

071 228 10 52
m.eberle@gsgv.ch

Aktuell

Aktuell

LAP-Feier 2019: Auf dem Gipfel angekommen!

32 Transportfachleute sind am Ziel angekommen: Sie haben ihre Ausbildung als Strassentransportpraktiker EBA und Strassentransportfachfrau bzw. –mann erfolgreich abgeschlossen. Berufbildungsobmann der ASTAG Sektion OFL gratulierte gemeinsam mit Chefexperte Magnus Popp und Prorektor des Berufsbildungszentrums Uzwil, Felix Tschirky.

Die Lehre ist wie eine Bergtour, verglich Berufsbildungsobmann der ASTAG Sektion OFL, Markus Manser.  Nur dauerte die Bergtour der Absolventinnen und Absolventen des Qualifikationsverfahren nicht nur ein paar Tage, sondern drei Jahre. Konzentration, Vorsicht, Zusammenarbeit, Übernahme von Verantwortung und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben die Lernenden auf Ihrem Weg begleitet. Auf die gewonnene Erfahrung heisst es nun aufzubauen. Denn ist man erst auf einem Gipfel angekommen, entdeckt man weitere, steilere, die entdeckt werden wollen. Wichtig ist aber, dass man die Erfolge feiert, Inne hält und dann den neuen Weg beschreitet. Umso mehr darf man nach den drei bzw. zwei Lehrjahren nun auch dem Moment geniessen und den Erfolg feiern. Die vielen Stunden des Lernens haben – vorerst zumindest – ein Ende. Die Jugendlichen haben sich durch die Lehrjahre zu für die Branche wichtige Arbeitskräfte entwickelt.

Die Lehre des Strassentransportfachmannes bzw. der Stassentransportfachfrau EFZ dauert drei Jahre. Insgesamt bestanden 28 Lernende die Lehrabschlussprüfung erfolgreich. Fünf Kandidaten schlossen die zweijährige Berufslehre als Strassentransportpraktiker EBA ab.

 

Prämierung der erfolgreichsten Lehrabschlüsse
Auch dieses Jahr wurden die erfolgreichsten Kandidaten für Ihre Leistungen ausgezeichnet. Bei den Strassentransportpraktikern wurde Jamal Hamza (Holenstein AG, WIl) für seinen Abschluss mit der Note 5.3 geehrt. Mario Ruppaner (Sieber Transport AG, Berneck) erreichte mit der Note 5.3 bei den Strassentransportfachleuten den 4. Rang. Mit der Note 5.4 haben David Bamert (Holenstein AG, Wil), Sandro Frischknecht (Camion-Transport AG, Schwarzenbach) und Robin Hegner (Emil Egger AG, St. Gallen) abgeschlossen und teilten sich somit zur dritt das Podest des besten Lehrabschlusses. Alle Geehrten durften ein Buch und einen namhaften Geldbetrag, gesponsort durch die ASTAG und eine Anerkennungsurkunde der Routiers Suisse entgegen nehmen. Mit sichtlichem Stolz nahmen die jungen Berufsleute die Anerkennungen entgegen. Im Anschluss liessen alle Anwesenden bei einem Apéro die Feierlichkeiten ausklingen.

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Präsident Martin Lörtscher führte durch die 40. Generalversammlung der ASTAG Ostschweiz / FL.

Generalversammlung 2019:
"Wir bewegen Güter und Gemüter"

Die Transportbranche steht vor grossen Herausforderungen – insbesondere im Bereich der technologischen Entwicklungen sowie der Umweltdebatte. So das Fazit der 40. Generalversammlung der ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein. An der 40. Generalversammlung der ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein wurde an die erfolgreiche Verbandsgeschichte zurückerinnert. Als «denkwürdiger Augenblick» beschrieb Sektionspräsident Martin Lörtscher die erste Generalversammlung im Hotel Ekkehard vor 40 Jahren. 168 Mitglieder wurden damals begrüsst – ein Ausdruck für die Solidarität in der Branche. «Das Umfeld, in welchem wir uns tagtäglich wiederfinden, verändert und entwickelt sich stark», sagte Lörtscher in seiner Ansprache vor vollbesetzten Reihen. Auch an der Jubiläumsgeneralversammlung im Hotel Thurgauerhof in Weinfelden blieb, ähnlich der Geburtsstunde des Verbandes kaum ein Stuhl unbesetzt. Schliesslich konnten in diesem Jahr 17 neue Mitglieder verzeichnet werden: ein Rekord. Die aktive und gezielte Mitgliederwerbung hat sich damit ausbezahlt.

Als «denkwürdiger Augenblick» beschrieb Sektionspräsident Martin Lörtscher die erste Generalversammlung im Hotel Ekkehard vor 40 Jahren. 168 Mitglieder wurden damals begrüsst – ein Ausdruck für die Solidarität in der Branche. «Das Umfeld, in welchem wir uns tagtäglich wiederfinden, verändert und entwickelt sich stark», sagte Lörtscher in seiner Ansprache vor vollbesetzten Reihen. Auch an der Jubiläumsgeneralversammlung im Hotel Thurgauerhof in Weinfelden blieb, ähnlich der Geburtsstunde des Verbandes kaum ein Stuhl unbesetzt. Schliesslich konnten in diesem Jahr 17 neue Mitglieder verzeichnet werden: ein Rekord. Die aktive und gezielte Mitgliederwerbung hat sich damit ausbezahlt.

Wichtige Kombination
Lobende Worte fand Regierungsrat Walter Schönholzer für die Ostschweizer Parlamentarier in Bundesbern. Man stehe zusammen, um etwas zu erreichen. Als Beispiel nannte er das politische «Powerplay» und Zusammenspiel der Ostschweizer Nationalräte welche durch einen gemeinsamen Vorstoss erreicht haben, dass die BTS in den Ausbauschritt 2019 des Bundes aufgenommen wurde.

«Für die wirtschaftliche Entwicklung ist die BTS von enormer Bedeutung», so Schönholzer weiter. Schliesslich bedeuten längere Fahrzeiten mehr Stress und wirtschaftliche Schäden. «Das ewige ‘Stop-and-Go’ setzt unnötige Schadstoffe frei. Wir müssen nicht nur für die freie Fahrt kämpfen, sondern eine Kombination des Schwer- und Schienenverkehrs anstreben.» Er selbst wisse um die grosse Bedeutung, mit welcher die Berufschauffeuren tagtäglich betraut seien. Auch er hatte in früheren Jahren die als Verantwortlicher in einem Industriebetrieb mit der Logistik zu tun und wisse um die schwierigen Rahmenbedingungen. «Wir müssen offen sein. Denn ich bin mir sicher, dass wir die Herausforderungen packen werden.» Schliesslich zeige die 40-jährige Erfolgsgeschichte der ASTAG, dass der Verein die Rahmenbedingungen massgeblich mitgestalte.

Unerwünschte Vorschriften
Dass die Logistikwirtschaft in Bewegung sei, betonte auch Nationalrat Hansjörg Brunner in seiner Ansprache. Anspruchsvolle Kundenerwartungen müssen erfüllt, der ständig steigende Güterstrom bewältigt werden. «Schweizer Produkte geniessen eine weltweite Anerkennung», so Brunner weiter.  Ohne eine gut funktionierende Transportbranche, kann die Wirtschaft Ihre Produkte nicht von A nach B bringen, umso unverständlicher ist es, dass der Transportbranche so wenig Anerkennung entgegengebracht wird.  «Immer mehr Vorschriften verkomplizieren das Alltagsgeschäft. Deshalb müsse alles daran gesetzt werden, weiteren Einschränkungen Einhalt zu gebieten.

Am Ball bleiben
Das Transportgeschäft bewege Güter und Gemüter gleichermassen, fasste Lörtscher das vergangene Vereinsjahr zusammen. Er erinnerte sich an den Postauto-Skandal, den schweren Carunfall bei Zürich sowie die Entwicklung der Betriebskosten. Aber auch der Fahrermangel und die technologischen Entwicklungen kamen zur Sprache. «Kabotage war in aller Munde», so Lörtscher. Es umschreibt Transportdienstleistungen innerhalb eines Landes, welche verbotenerweise durch ausländische Verkehrsunternehmen erbracht werden. «Die ASTAG war massgeblich daran beteiligt, die längst fälligen Diskussionen ins Rollen zu bringen», sagte Lörtscher weiter. Umweltschonende und vor allem sozial verträgliche Transporte mit fairen Bedingungen für die Chauffeure müssen sichergestellt werden. Als «existenzielle Frage» umschrieb es der Sektionspräsident, bei welcher die ASTAG am Ball bleiben werde.

Wichtiger Dialog
Die Hartnäckigkeit habe die ASTAG in der 40-jährigen Vereinsgeschichte mehr als einmal beweisen müssen. Etwa dann, als durch die LSVA-Abstimmung viele Emotionen ausgelöst wurden. Gekämpft wurde bis vor Bundesgericht, und die daraus resultierende Niederlage war umso härter. «Die um 15 Prozent gestiegenen Kosten waren eine Riesenbelastung für die Branche», hielt Reto Jaussi, Direktor der ASTAG Schweiz, fest. Der Verband habe sich jedoch zusammengeschlossen und sei stärker aus dieser Niederlage hervorgegangen. Seiner Ansicht nach mussten während all der Jahre viele Hürden, Skandale und verlorene Abstimmungen hingenommen werden. «Wir müssen künftig den Dialog noch mehr fördern», sagte Jaussi weiter. Der Nachwuchsmangel beherrsche die Branche. Eine klare Folge der vielen Negativschlagzeilen. «Dabei ist es so ein toller Job – in einem rollenden Computer sozusagen», betonte Jaussi. Das Ziel müsse ganz klar sein, wieder mehr Leute für den Beruf und die Branche zu begeistern. Erste Erfolge erhoffe man sich durch einen entsprechenden Film mit Nik Hartmann, welcher eben genau diese Freude den Zuschauern vermitteln soll.

Ersatzwahlen
Auf der Traktandenliste der Generalversammlung standen die Ersatzwahlen für den zurückgetretenen Beni Sutter. Mit Daniel Aeschbacher und Marion Enderli konnte der Vorstand gleich um zwei Mitglieder aufgestockt werden. Beide Kandidaten wurden von den Anwesenden einstimmig gewählt.

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Sektionshöck 2018:
Die Produktion von "Romantik"

Pflanzen sind das Business der Rutishauser AG. Den grössten Bereich stellt die Produktion von Tulpen und insbesondere Topfpflanzen dar, welche an den beiden Standorten in Züberwangen und Gordola kultiviert werden. Selbst ein Grossbrand vor fünf Jahren brachte den Innovationsdrang der Unternehmerfamilie nicht zum erliegen. Anlässlich des diesjährigen Sektionshöcks konnten sich die ASTAG-Mitglieder vor Ort einen Eindruck davon machen, wie mit Sorgfalt und Hightech «Romantik» produziert wird.

Im September 2013 stand die Familie Rutishauser vor einer Brandruine. Ein von zwei Jugendlichen verursachtes Feuer frass sich in Windeseile durch die Treibhausreihen und zerstörte auf einer Fläche von rund 20 Fussballfeldern eine Million Topfpflanzen. Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Aber die Firma stand vor dem Aus – die Unternehmerfamilie unter Schock. Aufgeben stand aber nicht zur Debatte. Noch bevor der Brand vollständig gelöscht wurde, war der Entschluss gefasst: «Wir machen weiter!»

Traditionelle Werte in die Zukunft führen
Wenn Urs Rutishauser, welcher die in Züberwangen ansässige Firma Rutishauser AG zusammen mit Bruno Rutishauser, Marianne Meier-Rutishauser und Heidi Fitzi-Rutishauser führt, heute auf das Ereignis von vor fünf Jahren angesprochen wird, mag er nicht in die Details gehen. Statt zurück blickt er lieber nach vorne. Aber dass zu keiner Sekunde darüber nachgedacht wurde, alles hinzuschmeissen, zeigt den Unternehmergeist und das Verantwortungsbewusstsein der Familie. Die mittlerweile vierte Generation fühlt sich verpflichtet, das Erbe weiterzuführen. «Es ist wichtig, die eigene Strategie und die Jahresziele zu kennen», erklärt Bruno Rutishauser. «Noch wichtiger sind aber die traditionellen Werte, die eigene Genetik. All das möchten wir sorgfältig in die Zukunft lenken.»

Laufende Modernisierung
Die über 100 ASTAG-Mitglieder konnten sich am Sektionshöck Ende September vor Ort ein Bild der Innovationskraft des Betriebes machen, der seine Wurzeln im Jahre 1912 hat. Damals gründete Eduard Rutishauser eine eigene Gärtnerei in Wil. Heute bietet das Unternehmen bereits in der vierten Generation ihren Kunden ein reichhaltiges und qualitativ hochwertiges Angebot rund um Garten, Pflanzen und Floristik an. «Die Liebe zu Blumen und Pflanzen ist bis heute unsere grosse Motivation geblieben. Laufend modernisiert haben wir dagegen unsere Produktions- und Vertriebsmethoden», erklärt Bruno Rutishauser.

Neues Standbein für die Firma
Das schweizweit und auch im nahen Ausland tätige Unternehmen hat Standorte in vier Kantonen. Neben dem Hauptsitz im st.gallischen Züberwangen werden in Neukirch im Kanton Thurgau unter der Marke «Häberli» Obst- und Beerenpflanzen gezüchtet. Von Gordola im Kanton Tessin aus wird der Schweizer Detailhandel mit Zierpflanzen beliefert und seit Mitte 2017 ist man mit der Galenus AG auch im Kanton Zürich, in Fällanden, stationiert. Mit dieser Firma stieg die Rutishauser AG in ein Geschäftsfeld ein, in dem sie die grosse Zukunft für die Unternehmensentwicklung sieht: Der Gesundheitsbereich. Im Rahmen von verschiedenen strategischen Optionen für die Zukunft hat sich das Unternehmen vor rund zwei Jahren entschieden, den Bereich «Health Care, Medizin und Kosmetik» aktiv anzugehen und neue Märkte zu erschliessen. Mit dem Namen der neuen Tochterfirma unterstreicht das Familienunternehmen ihre Absicht, sich im Bereich «Gesundheit» nachhaltig zu positionieren. Der Name des Unternehmens stammt von Galenus, einem griechischen Arzt aus dem 2. Jahrhundert nach Christus, welcher sich stark mit der Medizin und Heilkunst beschäftigte.

Transformation
Die Rutishauser AG ist bereits heute gut positioniert im Markt und ist breit diversifiziert. Aber mit den jüngsten Entwicklungen hat man erneut den Beweis erbracht, dass man das eigene Geschäftsmodell laufend hinterfragt und weiterentwickelt. Oder wie es Bruno Rutishauser ausdrückt: «Wir sind gezwungen, uns laufend zu transformieren.» Bei einem Betriebsrundgang wurden den ASTAG-Mitgliedern die einzelnen Produktionsschritte aufgezeigt. Die eindrücklichen Dimensionen der Hallen führten ihnen vor Augen, das hinter dem romantischen Produkt «Blume» letztlich ebenfalls Hightech steckt.

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Agenda

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Sektionshöck 2019

Datum
23. September 2019, 16:30 Uhr
Ort
Blumer Lehmann AG, Gossau SG
Beschreibung

weitere Informationen folgen mit der Einladung.