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Generalversammlung 2018 - Von Hartnäckigkeit und Leidenschaft

Sektionspräsident Martin Lörtscher ist erfreut über die aktuelle Stossrichtung der Politik.
 

Medienmitteilung GV 2018

Bildergalerie GV 2018


Rund 250 Mitglieder und Gäste fanden sich am 17. März 2018 zur 39. Generalversammlung der ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein in der Flumserei in Flums ein. Zentrale Themen waren die Digitalisierung sowie langwierige Politwege.

Als St.Galler FDP-Kantonsrat Walter Locher in seiner Funktion als Präsident der IG Engpassbeseitigung den zeitlichen Ablauf der verschiedenen, darin untergebrachten Massnahmen präsentierte, wurde einmal mehr klar: Es braucht bei Infrastrukturprojekten Zeit – viel Zeit. Die IG setzt sich für den Bau der dritten Röhre bei der Stadtautobahn St.Gallen samt Teilspange – im Sinne eines leistungsfähigen Verkehrsnetzes in der Region Ostschweiz – ein. Doch bis deren Ziele erreicht sind, vergehen im besten Fall noch knapp 20 Jahre. Im schlechtesten Fall noch sehr viel mehr – oder aber die Umsetzung scheitert im demokratischen Prozess. Die dritte Röhre, welche alleine mit Kosten von rund 570 Millionen budgetiert ist, könnte bei einem Baustart im 2031 rund sechs Jahre später eröffnet werden. Ein ähnlicher Terminplan wird beim «Anschluss Güterbahnhof» sowie der «Teilspange Liebegg» angestrebt. «Das tönt nach ordentlich Zeit», sagte Locher in seinem kurzen Referat an der Generalversammlung. «Aber glauben Sie mir, wenn wir nicht heute mit vollem Einsatz dranbleiben und alle notwendigen Hebel in Bewegung setzen, dann ist das gesteckte Ziel nicht realistisch. Dabei sei die Notwendigkeit nicht von der Hand zu weisen. Die Autobahn A1 sei während der Stosszeiten im Raum St.Gallen permanent überlastet und damit auch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Medienmitteilung.

Sektionshöck 2017: Süsses Business

Der Präsident Martin Lörtscher begrüsste die Mitlglieder zum Sektionshöck 2017.
 

Bildergalerie Sektionshöck 2017


Ende September fand der traditionelle Sektionshöck der ASTAG-Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein statt. Besichtigt wurde das kürzlich neu eröffnete «Maestrani’s Chocolarium» in Flawil. Das traditionsreiche KMU hat mit dem Bau einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte gesetzt und zehn Millionen Franken investiert. Die ASTAG-Mitglieder konnten für einmal in eine äusserst genussvolle Welt eintauchen.

Gut 17 Monate nach dem Spatenstich hat die Maestrani Schweizer Schokoladen AG Anfang April in Flawil ihr Chocolarium eröffnet: ein Besucherzentrum auf einer Fläche von etwa 2'000 Quadratmetern. In den Bau, konzipiert vom Büro KE Architekten, Zürich, hat das Traditionsunternehmen über zehn Millionen Franken investiert. Entstanden ist eine verzaubernde, informative, interaktive und edukative Erlebniswelt für Besucherinnen und Besucher, vor allem für Familien mit Kindern. Dass der Ort aber durchaus einen Reiz auf Erwachsene ausübt, wurde am Sektionshöck der ASTAG eindrücklich unter Beweis gestellt.

Die Mitglieder konnten sich vor Ort ein umfassendes Bild von der neuen Attraktion machen. Auf dem Rundgang durch das Chocolarium – er dauert etwas mehr als eine Stunde – erfuhren sie, wie Schokolade entsteht, wie das Glück in die Schoggi kommt und wie bei Maestrani gearbeitet wird. Und selbstverständlich wurden auch die zahlreichen Möglichkeiten, das eine oder andere Produkt zu testen, ausgiebig genutzt.

St.Galler Traditionsunternehmen
«Wer die Welt mit den Augen eines Schokoladenliebhabers betrachtet, erkennt wahre Schönheit und Glück»: Aquilino Maestrani, der Mann, der diesen Satz einst gesagt hat, musste es wissen. Er hatte die Schokoladenherstellung bereits von seinem Vater gelernt und gründete 1852 in Luzern sein Unternehmen. Sieben Jahre später wurde es nach St.Gallen verlegt und trägt seit 1912 seinen heutigen Namen. Die Maestrani gehört heute drei Familien und hat ihren Standort seit 2003 ganz in Flawil. Dort werden mehrere Hundert verschiedene Artikel aus dem Schokoladen- und Confiseriebereich hergestellt und unter den Markennamen Maestrani, Minor und Munz vertrieben. Das Unternehmen zählt etwa 180 Mitarbeiter; 16 neue Stellen wurden mit der Eröffnung des Chocolariums geschaffen. Die Maestrani Schweizer Schokoladen AG erwirtschaftet einen Umsatz von 45 bis 50 Millionen Franken pro Jahr und exportiert etwa 35 Prozent der Gesamtproduktion.

ASTAG-Sektionspräsident Martin Lörtscher konnte rund 80 Mitglieder an diesem «Ort des Glücks» empfangen und zeigte sich beeindruckt vom markanten Erweiterungsbau – und vom Produktsortiment. Dieses dürfte auch dafür gesorgt haben, dass beim einen oder anderen der Hunger beim anschliessenden Abendessen im Mattenhof in Flawil nicht mehr gar so gross war.



Der AdBlue-Bschiss, die Röhre und die vielen Häuptlinge

Kaum ein freier Platz: An der Generalversammlung der ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein war der Saal des Dreispitz- und Kulturzentrum in Kreuzlingen bis fast auf den letzten Stuhl besetzt.
 

Medienmitteilung 2017

Bildergalerie GV 2017




An der 38. Generalversammlung der ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein gab verschiedenstes zu Reden. Es sprachen Politiker, ASTAG-Zentralpräsident Adrian Amstutz und der Kommandant der Patrouille Suisse. Weitere Informationen zur Versammlung finden Sie in der Medienmitteilung. Die Impressionen in der Bildergalerie.

Treffen mit einem Lustmolch

Zahlreich sind die Mitglieder der Einladung zum Sektionshöck 2016 gefolgt.
 
Die Bilder zum Anlass finden Sie hier:

Bildergalerie Sektionshöck 2016


Am Höck der ASTAG-Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein ging es Ende September nach Wattwil. Genauer: Auf den Schönenberg, wo die Familie Stadelmann eine Käserei betreibt und einen aussergewöhnlichen Keller gebaut hat, in dem ihr Käse reift.

Laib an Laib liegen sie da, die Käse im Käsekeller der Familie Stadelmann auf dem Schönenberg bei Wattwil. Immer wieder greift ein Roboter einen neuen Laib, schmiert ihn und legt ihn dann zurück ins Regal. Beobachtet von zahlreichen Mitgliedern der ASTAG-Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein. Gut 80 Mitglieder waren Ende September auf den Schönenberg gekommen, um an ihrem Sektionshöck die Käserei Stadelmann zu besichtigen. Wie der Käse-Schmierroboter heisst, hatten sie bereits kurz vor dem Besichtigungsrundgang während der Ansprache von Käserei-Chef Hans Stadelmann erfahren: Lustmolch. «Schliesslich bürstet er unsere Eigenmarke, die ‚Toggenburger Lust’»

Innovativer Betrieb Ganz zu Beginn des Sektionshöcks hatte Martin Lörtscher, Präsident der ASTAG-Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein, die Mitglieder begrüsst. Käse sei ein urtypisches Schweizer Lebensmittel, das es schon seit der Steinzeit gebe, sagte er. «Auf dieses Lebensmittel dürfen wir stolz sein.» Die Käser-Branche habe aber ähnliche Sorgen und Probleme wie die Transportbranche – beispielsweise in Bezug auf den Euro-Franken-Mindestkurs. «Wir freuen uns daher, dass wir einen solch innovativen Betrieb wie die Käserei Stadelmann anschauen dürfen», sagte Lörtscher weiter. Es sei nicht selbstverständlich, dass Betriebe ihre Türen für Interessierte öffneten. «Und die Käserei Stadelmann ist schliesslich ein Beweis dafür, dass man auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld bestehen kann.» Dann übergab Lörtscher das Wort Käserei-Chef Hans Stadelmann, der in seiner Ansprache bewies, dass er nicht umsonst als unermüdlicher, innovativer Geschäftsmann gilt, der kein Blatt vor den Mund nimmt.

«Hier ist alles Natur pur» Hans Stadelmann und seine Frau Monika haben den Betrieb auf dem Schönenberg und die Käserei Nesslau 1999 von seinen Eltern übernommen. Sie produzieren unter anderem Appenzeller Käse und Sbrinz. «Um den Milchüberschuss zu verarbeiten, eine Folge der Liberalisierung des Milchmarktes, haben wir uns dann entschieden, unsere eigene Käsemarke zu produzieren», erzählte Stadelmann den ASTAG-Mitgliedern. So erschuf die Käserei Stadelmann die «Toggenburger Lust». Und liess den Namen nicht nur für Käse, sondern gleich auch für Kosmetikartikel, Babynahrung und alkoholfreie Getränke eintragen – «man weiss ja nie, was kommt». 2003 baute die Familie Stadelmann auf dem Schönenberg dann den Käsekeller, in dem Schmierroboter Lustmolch arbeitet und vor dem sich die ASTAG-Mitglieder versammelt hatten. Die Realisierung des Kellers sei nicht ganz so einfach gewesen, sagte Hans Stadelmann. Er habe an verschiedensten Fronten mit den «lieben Chefbeamten» zu kämpfen gehabt, bis er die Baubewilligung schliesslich bekommen habe. Der Keller ist Stadelmanns Stolz: «Hier ist alles Natur pur. Die Tonziegel gleichen die hohe Feuchtigkeit im Keller auf natürliche Art aus.» Das heisst, im Keller ist weder eine Lüftungsanlage noch eine Kühlungsanlage nötig. Der Bau bietet genug Platz, um jährlich 180 Tonnen Käse auszureifen. «Damit ist er meines Wissens nach wie vor immer noch der grösste Naturtongewölbekeller in Europa», erzählte Stadelmann weiter. Nach dem anschliessenden Kellerrundgang, durchaus geruchsintensiv, konnten die ASTAG-Mitglieder noch die Sbrinz-Produktion der Käserei Stadelmann besichtigen, die ebenfalls auf dem Schönenberg eingerichtet und laut Stadelmann die östlichste Sbrinz-Käserei überhaupt ist. Maximal acht Laibe können dort täglich produziert werden. Wie diese schmecken, erfuhren die ASTAG-Mitglieder beim anschliessenden Apéro: Stadelmanns servierten Sbrinz und weitere Käsesorten, bevor der Sektionshöck dann unten im Tal, in Wattwil, in der Pizzeria Trattoria Capri ausklang.





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